Rückblende

© Landfrauen Vulkaneifel 2026
Landfrauentag 2026 im FORUM DAUN – gelebte Gemeinschaft und starke Verbundenheit Am 28. März 2026 wurde das FORUM DAUN zum lebendigen Treffpunkt vieler Landfrauen aus der gesamten Region. Der Landfrauentag des Landfrauenverband Vulkaneifel war sehr gut besucht und geprägt von einer herzlichen, offenen und wertschätzenden Atmosphäre. Schon beim Ankommen war spürbar, was diesen Tag besonders macht: Wiedersehen, lebhafte Gespräche und das Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein. Die 1. Vorsitzende Michaela Schenk begrüßte die Gäste mit persönlichen Worten und eröffnete einen Nachmittag im Zeichen von Begegnung, Dankbarkeit und Ehrenamt. Ein wichtiger Bestandteil des Landfrauentages waren die Grußworte, die die Bedeutung der Landfrauenarbeit in der Region eindrucksvoll unterstrichen. Alois Manstein, stellvertretend für die Landrätin Julia Gieseking, Verbandsbürgermeister Thomas Scheppe und Stadtbürgermeister Friedhelm Marder würdigten das große ehrenamtliche Engagement und die wichtige Rolle der Landfrauen für das gesellschaftliche Leben im ländlichen Raum. Auch der Präsident des Bauern- und Winzerverband Rheinland Nassau, Marco Weber, überbrachte seine Grüße und betonte die enge Verbindung zwischen Landwirtschaft und Landfrauenarbeit. Ein besonders emotionaler Teil des Programms fand bereits vor der Pause statt: die Verabschiedung langjähriger Vorstandsmitglieder. Gemeinsam nahmen die Präsidentin des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Frau Gudrun Breuer und Michaela Schenk diesen würdigen Moment vor. Mit großem Applaus und vielen persönlichen Worten wurden Maria Leuschen-Krämer, Sylvia Magor, Bärbel Mauren, Edith Peters, Uschi Schifferings sowie Adelheid Reif verabschiedet. Ihr langjähriges Engagement wurde mit großer Dankbarkeit und sichtbarer Wertschätzung gewürdigt. Besonders geehrt wurde zudem Ilse Spohr, die den Verband über viele Jahre hinweg geprägt und als langjährige Vorsitzende und Geschäftsführerin entscheidend weiterentwickelt hat. Ein weiterer Dank galt der langjährigen Reiseorganisatorin Brigitte Willems, die über viele Jahre hinweg die beliebten Fahrten des Verbandes mit großem Einsatz geplant und begleitet hat. Auch die Ortsvertreterin aus Gerolstein-Büscheich, Marita Weber, wurde verabschiedet und für ihr Engagement herzlich bedankt. Besonders erfreulich ist, dass Maria Leuschen-Krämer und Bärbel Mauren dem Verband verbunden bleiben und künftig weiterhin die Fahrten der Landfrauen begleiten werden. Im Anschluss an die bewegenden Verabschiedungen und Vorstellung des neuen Vorstandes folgte eine Pause mit selbstgebackenem Kuchen und herzhaften Schnittchen. Dabei bot sich viel Raum für Gespräche und Begegnungen. Auch die Kursleiterinnen und Kursleiter stellten ihr vielfältiges Angebot vor und gaben Einblicke in die aktive Bildungsarbeit des Verbandes. Der liebevoll gestaltete Blumenschmuck von Mathilde Munkler verlieh dem Raum eine besonders warme und festliche Atmosphäre. Für beste Unterhaltung sorgten im weiteren Verlauf der Kabarettist „Ne Kleinkarierte“ alias Elmar Marburg, der Gospelchor Wittlich sowie die Mehrener Showtanzgruppe, die nach der Pause mit viel Energie und Lebensfreude den Saal begeisterte. Der Landfrauentag 2026 zeigte eindrucksvoll den starken Zusammenhalt und das lebendige Ehrenamt innerhalb des Landfrauenverbandes Vulkaneifel. Begegnung, Dankbarkeit und Gemeinschaft standen spürbar im Mittelpunkt dieses besonderen Tages. Zum Abschluss wurde bereits auf den nächsten Termin hingewiesen: die Adventsfeier am 21. November 2026 im Rondell in Gerolstein. Foto: Clara Zins-Grohé _______________________________________________________________________________ LandFrauen besuchen Großherzogtum Luxemburg, Mit voll besetztem Bus fuhren die LandFrauen im Vulkaneifelkreis bei schönstem Sommerwetter während eines lehrreichen Tagesausflugs ins Großherzogtum Luxemburg. Unser erster Halt galt dem Engelshof in Hetzerath. Das Besondere an dem Hof ist ihre eigene Molkerei – bekannt für ihr großes Sortiment an leckeren Milchprodukten. Wer kennt ihn nicht, den Engelshof-Joghurt oder -Quark und viele weitere Milcherzeugnisse. Die Tochter des Familienbetriebes, Mareike Engel, kümmert sich um das Versorgen der Tiere - um das gesamte Herdenmanagement. Während einer zweistündigen Führung durch die verschiedenen Ställe, wie Kälberstall, Jungvieh- und schließlich Kuhstall, wo auch gemolken wird (derzeit ca. 120 Kühe) haben wir Vieles über deren züchterische Philosophie in ihrer Herde erfahren – das Tierwohl steht für sie stets im Vordergrund. Nach einem gemeinsamen schmackhaften Mittagessen in Schweich setzten wir unsere Fahrt ins Großherzogtum fort. In der gleichnamigen Hauptstadt Luxemburg erwartete uns bereits unsere Stadtführerin, die uns bei einer Rundfahrt in die Geschichte der Stadt einführte und uns bekannte Sehenswürdigkeiten, wie die Kasematten (historische Verteidigungsanlagen), einige der vielen Museen, herrliche Parkanlagen und die Altstadt mit ihren Festungsanlagen zeigte. Natürlich blieb uns noch Zeit für einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt mit dem Genuss einer Tasse Kaffee, Kuchen oder einem leckeren Eis. Voll der vielen interessanten und lehrreichen Eindrücke dieses Tages traten wir zwar etwas müde, aber gut gelaunt unsere Heimfahrt an. Es war mal wieder ein gelungener Ausflug mit den LandFrauen aus der Vulkaneifel. Ilse Spohr _______________________________________________________________________________ Die LandFrauen in Aktion, denn Backen macht nach wie vor Spaß!! Wieder einmal trafen sich viele Backinteressierte in der Backstube der Vollkornbäckerei Epp-Emondts in Kerpen zum Brotbacken. Bäckermeister Leonhard Emondts gab sein Wissen in der Kunst des Backens mit Natursauerteig an die Teilnehmerinnen weiter. Er erklärte viel Interessantes zu diesem alten und traditionellen Handwerk. Bevor die händige Verarbeitung mit Teig starten konnte, wurden die wichtigen Hygienevorschriften erklärt und Schürze und Kopfbedeckung angelegt. Mit Eifer knetete man den Teig bis zu seiner notwendigen Konsistenz und ließ ihm bis zur weiteren Verarbeitung die nötige Ruhezeit. Währenddessen erklärte Herr Emondts viel zur Warenkunde, die Verwendung möglicher Mehlsorten und weiteren Zutaten. Die Backzeit wurde mit vielen Fragen an den Bäckermeister verkürzt und zusätzliche Tipps auf die verteilten Backrezepte geschrieben. Man sieht - es hatte sich gelohnt und alle konnten über ihre gelungenen Backwerke voller Stolz strahlen und freuten sich die selbstgebackenen Brote auch zuhause probieren zu können.
Land Frauen
LandFrauenverband Vulkaneifel